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Ein nach dem Handlungsmuster der Innovation gefertigtes Kunstwerk ist darum nicht originell, da es längst gezogene Wertgrenzen wiederholt und sich gerade dadurch Tradition konstituiert.
Nachdem jedoch Innovation DIE zentrale kulturelle Forderung und Bürde der Kunst ist, liegt es nahe, ihre subversiven Mechanismen (die negative Anpassung (1)) als stabilisierende, auf- und abwertende Handlungsmuster allegorisch sichtbar zu machen - mit der Hoffnung auf ein Umgehen.
Meine Bilder sind Konstruktionen vermeintlicher Subversionsszenarien, kulturelle Mechanismen im Sezierglas: somit keine Innovation, aber neuartige Perspektiven losgelöster Unterwanderung von Subversion.
 

Stefan Pani, 2011

1) Vgl. Boris Groys: Über das Neue. Versuch einer Kulturökonomie.

geboren 1981 in Güssing.

Lebt und arbeitet in Wien.

Ausbildung 

2000 - 2009
 
Studium an der Universität für angewandte Kunst Wien bei Prof. Attersee in der Klasse für Malerei, Animationsfilm und Tapisserie
2009 Diplom bei Prof. Attersee

 

Einzelausstellungen

2009 „benchmark", Showroom der Galerie Ulrike Hrobsky, Wien
2010 „benchmark II", Showroom der Galerie Ulrike Hrobsky, Wien

 

Gruppenausstellungen 

2003 „Junge Lampen", Heiligenkreuzerhof, Wien
  „Junger Wein", MAK, Wien
2006 „Don Giovanni, Einer von uns", Ausstellungszentrum im Ringturm, Wien
  „performativity goes business", Anorak Center, Wien
2007 „Gold", Kunsthalle Projekt Space, Wien
2008 „The Essence", MAK, Wien
  „Junger Wein", MAK, Wien
2009 „Zukunftsbilder", S Versicherung, Foyer Wipplingerstrasse, Wien
  „Grosser Geist, bewahre uns!", Palais Kabelwerk, Wien
2010 „Wallflower", Showroom der Galeie Ulrike Hrobsky, Wien
2011 „REIGN OF ART Berlin“, Berlin